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Kinderklimaschutzkonferenz

Kinderklimaschutzkonferenz in Mainz im Ratssaal des Rathauses

am Mittwoch, den 02.12.2015

mit den Jungen und Mädchen unserer vierten Schuljahre

 

Was für ein Erlebnis!!!

Wir betreten gegen 9.00 Uhr den Ratssaal des Rathauses in Mainz und empfinden alle das Gleiche:

Wow!

Wir sind beeindruckt!

Wir werden die nächsten drei Stunden in einem richtigen Sitzungssaal verbringen und all das tun, was die großen Politiker so machen. Nachdenken, diskutieren, unsere Meinung kundtun und nach Lösungen suchen.

 

Und so begrüßte uns die Umweltministerin Eveline Lemke!

Wahllos warf sie einen Globuswasserball einige Male in die Runde und ließ sich von dem Fänger erzählen, was er/sie schon für den Klimaschutz tut.

Da kamen Antworten wie: Ich schalte das Licht aus, wenn ich es nicht benötige. Ich trenne den Müll. Ich fahre mit dem Zug in Urlaub. Im Sommer fahren wir Fahrrad.

Aber dann musste sie sich den Fragen der Kinder aus Mainz und unseren Fragen stellen, die da lauteten:


1. Wenn das Klima immer wärmer wird, gibt es dann überhaupt noch Sommer und Winter bei uns?

Die Phasen, in denen es lange warm oder kalt wird, haben sich verschoben und dauern länger an. Wir müssen uns auf Naturkatastrophen einstellen.


2.
Wie kann man die Klimaerwärmung stoppen? Ist die Erwärmung überhaupt noch rechtzeitig aufzuhalten, bevor Schlimmeres passiert und noch mehr schlimme Katastrophen passieren?

Es besteht das Ziel, die Klimaerwärmung auf zwei Grad ansteigen zu lassen. Jetzt haben wir schon 1,4 Grad erreicht. Diese Werte zeigen, wie dringend notwendig es ist, den CO2-Ausstoß kräftig zu stoppen.

Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke müssen abgebaut werden. Aber auch Dinge, die ihr schon macht, helfen, dieses Ziel zu erreichen. Verzichtet auch auf das Auto und benutzt das Fahrrad, Busse und Bahn. In den Urlaub muss man nicht unbedingt mit dem Flugzeug fliegen.
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3. Was geschieht mit den Menschen, die am stärksten von dem Klimawandel durch zum Beispiel Dürren oder Überschwemmungen betroffen sind?

Diese Menschen werden natürlich flüchten müssen. Wir haben schon jetzt eine Vielzahl von Menschen, die aus Angst aus ihrem Land fliehen. Diese Zahl wird auch auf Grund der Klimaerwärmung steigen.


4.
Könnten wir nicht einfach alle Atomkraftwerke abschalten?

Es besteht ein Plan, der genau vorsieht, wann jedes Atomkraftwerk abgeschaltet werden wird.

Es muss aber auch unbedingt ein Plan erstellt werden, der festlegt, wann die Kohlekraftwerke abgestellt werden. Und das gilt für die ganze Welt. Mal schauen, was die Großen in Paris besprechen.

 

Im Anschluss an die Fragerunde durften wir eine Trink- und Essenspause einlegen.

Danach versammelten wir uns wieder im Sitzungssaal und nahmen als Vertreter unseres Landes Platz. Es gab vier Ländergruppen: Niederlande, Süd-Afrika, Bangladesch und Tuvalu.

An unserem Vorbereitungsmorgen in der Schule (am 30.11.) mit drei Vertreter/Innen des Institutes IFAS haben wir uns klassenweise mit den Besonderheiten dieser Länder beschäftigt. So machte es uns keine Mühe, mit Hilfe dieser Informationen ein Plakat zu dem eigenen Land zu gestalten. Wir durften malen, kleben und schreiben.

Nach einer gewissen Arbeitszeit stellten wir unsere Ergebnisse den Vertretern der anderen Länder vor und wir suchten gemeinsam Lösungen, um die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Ländern zu reduzieren und abzuschwächen.

Die erarbeiteten Strategien wurden demokratisch abgestimmt!

Um 12.00 Uhr stiegen wir um eine wichtige Erfahrung reicher in unseren Bus und fuhren wieder zurück in unsere Schule.

 

Wir sind alle sehr glücklich darüber, an dieser Klimaschutzkonferenz teilgenommen zu haben!!

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